In Städten wie Berlin gibt es diverse Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche in Ihrer Freizeit ansteuern können. Da wäre zum Beispiel der Girlsclub „Café Pink“ in Berlin-Schöneberg. Seit 31 Jahren können hier Mädchen* ab 10 Jahren und junge Frauen* bis 27 Hausaufgabenbetreuung erhalten, Computer nutzen und an Selbstbehauptungstrainings teilnehmen. Sie finden im „Café Pink“ einen geschützten Raum vor, um Themen wie Diskriminierung und Selbstdarstellung im Netz zu diskutieren. Damit leistet das Team des „Café Pink“ einen wertvollen Beitrag zur Kinder- und Jugendarbeit.

Doch woher kommt das Geld für die Mitarbeiter*innen, die Miete und die Computer in Kinder- und Jugendclubs?

Bereits in den 2000er-Jahren war die finanzielle Unterstützung solcher Institutionen wie des „Café Pink“ nicht abgesichert. Teilweise von der Stadt, teilweise von freien Trägern finanziert, sind sie gerade nach der Pandemie in Gefahr, wenn es heißt, wir kürzen den Haushaltplan (Die Stadt Berlin berechnet in ihrem Haushaltsplan, wie viel Geld sie zur Verfügung hat, um zum Beispiel einer Mitarbeiterin in einem Jugendclub ihr Gehalt zu zahlen. Sie wird aus Steuergeldern finanziert.)

Auch während der Pandemie haben sich Kinder- und Jugendeinrichtungen unter besonderem Aufwand weiter gekümmert und müssen jetzt dennoch mehr denn je um ihre Zukunft bangen.


Was können wir machen?

Unter dem Slogan „Kinder- und Jugendarbeit ist systemrelevant!“ ruft die „Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin“ am Samstag, den 19.06.2021 zur Demo für Offene Kinder – und Jugendarbeit auf. Die Demo startet um 13 Uhr am Abgeordnetenhaus Berlin in der Niederkirchnerstraße 5 und findet ihren Abschluss gegen 17 Uhr auf dem Alexanderplatz. Mach mit und sei gespannt auf die Reden, musikalischen Beiträge und Tanzgruppen, die dabei sein werden!

Solltest du diesen Post nach dem 19.06. lesen, dann Teile deine Meinung unter dem #wirliebenjugendarbeit

Gibt es einen Jugendklub in deiner Nähe? Nutze die Angebote wie Hausaufgabennachhilfe und Workshops. Wenn du Fragen und/oder Ideen zum Thema hast, dann teile Sie sehr gerne mit den Mitarbeiter*innen vor Ort.

Der 19.06.2021 ist passend auch Tag der offenen Gesellschaft!

Es ist soweit, heute findet die 15 “Earth Hour”, seit ihrer Gründung im Jahr 2007, statt. Anlässlich dieses Tages wurde auf der “Earth Hour” Website und deren social Media Kanälen ein Video veröffentlicht, dessen Ziel es ist, jedem einzelnen seine Rolle in der Klimakrise bewusst zu machen.

Die “Earth Hour” Digital: Die Sicherheit der Menschen geht vor,angesichts der Covid-19-Pandemie, sodass die “Earth Hour” in diesem Jahr zum Großteil online erfolgen soll. Neben dem Teilen des Videos werden verschiedene Veranstaltungen angeboten (https://www.earthhour.org/take-part/events), die virtuell besucht werden können. Darüber hinaus gibt es unter dem #VoiceForNature die Möglichkeit sich bei Instagram oder Twitter Gehör zu verschaffen und seine eigene Geschichte zu teilen und andere dazu zu inspirieren sich für unseren Planeten einzusetzen.

Hier ein Rückblick der Earth Hour 2020: https://youtu.be/prYZikbnVRk

Und nicht vergessen! Von 20:30-21:30 Uhr das Licht auszuschalten.

Die Mittelmeerinsel Lampedusa ist seit vielen Jahren Anlaufort für afrikanische Geflüchtete. Viele fliehen vor dem Bürgerkrieg in Libyen. Lampedusa liegt ca. 140 km vor Tunesien, gehört aber zu Italien und damit zur Europäischen Union. Die Flüchtenden hoffen, über die Insel nach Europa zu gelangen. Doch oft kentern die nicht seetüchtigen Schlauchboote und so sterben jedes Jahr hunderte Menschen im Mittelmeer. 

Auf Lampedusa sind die Menschen gespalten. Die beiden Hauptwirtschaftszweige der Insel sind Fischerei und Tourismus. Einige sehen in den Geflüchteten eine Gefahr, beschimpfen Seenotretter*innen als Schleuser und unterstützen den Kurs der rechtspopulistischen Lega. Andere organisieren sich, um den ankommenden Menschen zu helfen und bezeichnen das, was täglich im Mittelmeer geschieht, als humane Katastrophe. 


Die Dokumentation zeigt die verschiedenen Gesichter der Insel. Sie begleitet den Helfer einer Hilfsorganisation, eine Restaurantbesitzerin, die am Hafen gegen die Aufnahme der Geflüchteten protestiert und den fünfjährigen Leonardo, der mit seinen Adoptiveltern den Ort besucht, wo er vor vier Jahren ohne seine Mutter aus dem Meer gerettet wurde. Schaut sie euch hier an!

Wir möchten euch gerne “redikal” vorstellen: den Podcast von "System Change, not Climate Change". In bisher fünf Folgen werden verschiedene Aspekte rund um das Thema Klimagerechtigkeit vorgestellt. Auch die Organisation selbst stellt sich und einige ihrer Kampagnen vor. Darüber hinaus werden Vorträge von Wissenschaftler*innen und Podiumsdiskussionen in den Podcast miteinbezogen.

Ziel des Podcasts ist es, Menschen einzuladen, selbst aktiv zu werden.

Bist du neugierig geworden? Dann hör doch mal rein!

https://systemchange-not-climatechange.at/de/category/redikal-podcast/

In Frankreich sind Burkinis seit 2016 an vielen Stränden verboten. Trägt eine Frau einen solchen Badeanzug, muss sie mit Bußgeld rechnen. Besonders umstritten ist dieses Gesetz, seitdem im Netz Bilder auftauchten, die Polizisten zeigen, wie sie eine Frau mit Kopftuch umstellen und sie zwingen ihren Burkini auszuziehen.

Seit dem Terroranschlag vom 14. Juli 2016 in Nizza wurde bereits in vielen französischen Gemeinden das Verbot gegen das Tragen von Burkinis in der Öffentlichkeit erlassen. Auch wenn dies nicht explizit wörtlich benannt wird. Laut Gesetz wird denjenigen der Zugang zu den Stränden untersagt, die „keine korrekte Kleidung tragen“. Des Weitern müssen „die Hygiene- und Sicherheitsregeln beim Baden beachten“ werden. Die Bürgermeister*innen verwiesen immer wieder auf die„angespannte Lage“ im Lande und, dass der Burkini nun mal ein öffentlich gezeigtes religiöses Symbol sei, welches provozieren könne.

Nach dem Erlass dieses Gesetzes haben Menschen in ganz Europa berechtigt von Islamfeindlichkeit gesprochen. Auch die Community der LGBT+AI haben ihren Unmut gegen dieses Gesetz kundgetan. Im August 2016 versammelten sich hunderte Aktivist*innen vor der französischen Botschaft in London, um gegen das Burkiniverbot zu demonstrieren.
Hierzu hielt Sue Caldwell, eine englische Lehrerin und Petitionsorganisatorin von LGBT+ Against Islamophobia eine Rede.

Die Rede dazu könnte ihr hier Euch anschauen:

Normalerweise kommen zur Vernissage einer Ausstellung alle Beteiligten und viele Interessierte zusammen. Leider ist das im Moment nicht möglich. Da wir uns eine Eröffnung aber nicht entgehen lassen wollten, haben wir uns entschieden auf Instagram die Veröffentlichung unseres Online-Angebots zu feiern. Hier seht ihr viele von denen, die maßgeblich am Projekt beteiligt waren und erfahrt Hintergrundinfos, wie das Projekt entstanden ist.

Viel Spaß beim reinschauen.

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