„You may say that I am a dreamer, but I am not the only one“ sang John Lennon 1971 in seinem Lied Imagine. Viele von uns haben Träume; Träume von einer besseren Zukunft. In diesem letzten Teil des Laboratory of Dreams erzählen Menschen wie Jan, Daphne, Kim und Melanie von ihren eigenen Träumen und Gedanken für die Zukunft. Eine Zukunft, die nicht wie heute durch Kriege, Armut, soziale Ungleichheit, Diskriminierung, Ausgrenzung, Klimakatastrophen und Massensterben von Tierarten charakterisiert ist. Sie träumen vielmehr von einer Welt, in der Solidarität das Schlüsselelement ist, welches die Menschen miteinander und mit unserer Heimat, dem Planeten Erde, wiedervereint. Unser Wunsch ist es, durch dieses Gästebuch einen vielstimmigen Raum zu schaffen, in dem Du deine Träume teilen kannst.

Wie geht das?
Du kannst ein paar Worte schreiben, ein Video oder Foto aufnehmen und es hier hochladen. Aber Du kannst auch einfach ein Foto auf Instagram mit dem Hashtag #dreamlab21 posten.

Fühl Dich frei, Deinen Traum mit uns zu teilen!

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Johannes
Ich möchte für eine Gesellschaft eintreten, in der gegenseitige Achtsamkeit selbstverständlich ist und alle Menschen aufeinander aufpassen. Es macht mich traurig zu sehen, wie wenig wir unserem Gegenüber gönnen und wie sehr es belohnt wird, wenig hilfsbereit und egoistisch zu sein. In einer für mich idealen Gesellschaft sind Egoismus und Aggression nicht gesellschaftsfährig und stattdessen Respekt und Hilfsbereitschaft gefragt.
Melanie
©Melanie
Gesellschaften der Zukunft sind für mich gleichberechtigte Verantwortungsgemein
schaften, in denen politische Gegenwarts
kunst und gesellschaftsphilosophische Fragen unserer Zeit aktiv reflektiert und praktiziert werden. Gemeinschaft mit ihren Herausforderungen immer wieder neu denken in Agora-Formaten - bereits in der Schule: das ist meine Vision unserer Zukunft.
Tobi
"Imagine there's no countries It isn't hard to do Nothing to kill or die for And no religion too Imagine all the people living life in peace, you You may say I'm a dreamer But I'm not the only one I hope some day you'll join us And the world will be as one" John Lennon
Olivia
Mein Traum ist mehr Grün in den Städten.
Jan
©janellis on Instagram
For more than 1 year M-Straße was my U-station going to the office. Hated this racial insult on my way to work and home. Recently I thought about when we will finally remember the absurdity of once existing racist street names in Berlin. First small step was made, getting there after years of black people fighting! Don’t forget colonial-era street names in the African quarter in Wedding and all around Germany: RENAME Lüderitzstraße, Nachtigalplatz, Petersallee.
Superserj
©Linus Sandvide
Erleuchte die Welt Mein Traum ist ein Licht, das die Leute erkennen lässt, was wirklich wichtig im Leben ist. Hätte ich so ein Licht, das ich einfach nur anknipsen kann, sodass die Leute sehen... Alles wäre viel einfacher. Es tut mir manchmal Leid, wie manche Menschen sich in ihrer Gier verfangen und Hass in sich hineinfressen oder in andere pumpen, weil sie Dinge wollen die sie eigentlich nicht wollen. Ich würde es das Licht der Prioritäten nennen und bei allen Diktatoren anfangen, die ihr Volk unterdrücken. Knips, vorbei mit der Gier nach Macht, her mit der Liebe. Und weiter bei den Nazis. Knips, vorbei mit dem Unterscheiden zwischen Völkern. Bänker, Knips. Herzensbrecher, Knips. Rauchende Schalke 04 Plattenbau Mamas mit falschen Männern und leidenden Kindern, Knips. Knips. Knips. Und alle erkennen plötzlich, dass der Feind nicht der Nachbar ist, sondern Viren und Klimakatastrophen. Und sie hören endlich auf mit dem klimatreibenden Verhalten. Knips. Knips. Knips. Knips. Und alle löschen Instagram, fühlen sich wohl in ihrem Körper und umarmen Mama öfter und sagen "Danke. Für Alles."
Luise
©@lou_lalelou on Instagram
Ich wünsche mir für die Zukunft, dass sich Frauen weniger benehmen, "wie Frauen sich benehmen". Ich wünsche mir weniger Likes für Instagram-Posts, in denen Frauen erklärt wird, was Männer nicht mögen. Ich wünsche mir weniger süße, niedliche und perfekt gestylte Frauen und dafür mehr laute, mutige und selbstbewusste. Frauen, die sich gegenseitig stärken, anstatt sich gegenseitig Beine zu stellen. Frauen, die, wenn überhaupt, darum konkurrieren, wer die kreativsten Ideen und klügsten Gedanken hat - und nicht darum, wer die/den größten oder kleinsten [insert body part] hat. Ich möchte auch keine Tipps, wie man die bekommt. Das brauche ich nämlich alles nicht, um glücklich zu sein. Und ich wünsche mir, dass endlich mehr Frauen das begreifen. Die Zeiten, in denen Frauen frei von Abhängigkeit leben können, sind längst da. Aber wir müssen's halt auch machen.
Kim
©Kim
Für die Zukunft wünsche ich mir ein gemäßigteres Klima - sowohl in unserer natürlichen als auch gesellschaftlichen Umwelt. Dafür braucht es einerseits radikalere Umweltschutzmaßnahmen und andererseits mehr Dialog, Empathie und Offenheit.
Lara
©privat
Eins meiner liebsten Hobbys, wenn ich es so nennen kann, ist das Reisen. Nie fühle ich mich so energiegeladen, wie wenn ich unterwegs bin, hinter jede Ecke schauen will und alles in mich aufsaugen möchte. Doch in den letzten Jahren hat das Reisen seine Unschuld verloren, wir können nicht mehr einfach nach Lust und Laune über den Globus jetten und diese schöne Erde noch weiter und noch schneller zerstören. Außerdem sind auch viele Formen des Tourismus völlig indiskutabel, ausbeuterisch und oberflächlich. Gerne bin ich bereit, mein Reisen zu ändern, Flüge zu vermeiden, auf Züge umzusteigen (in denen ich sowieso lieber unterwegs bin!) und lieber länger an einem Ort zu verweilen und ihn und die Menschen dort kennenzulernen. Mein Traum ist, dass die Menschen lernen, für größere und vielleicht nicht ganz greifbare Ziele zu verzichten. Und gleichzeitig weiter zu forschen, damit wir eines Tages emissionsfrei von einem Ort zum anderen kommen. In meinem Traum begegnen wir uns dann vorurteilsfrei, tauschen uns aus und lernen voneinander.

Teile Deinen Traum mit uns!

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