LGBT+ gegen Islamophobie - Das Burkiniverbot in Frankreich

In Frankreich sind Burkinis seit 2016 an vielen Stränden verboten. Trägt eine Frau einen solchen Badeanzug, muss sie mit Bußgeld rechnen. Besonders umstritten ist dieses Gesetz, seitdem im Netz Bilder auftauchten, die Polizisten zeigen, wie sie eine Frau mit Kopftuch umstellen und sie zwingen ihren Burkini auszuziehen.

Seit dem Terroranschlag vom 14. Juli 2016 in Nizza wurde bereits in vielen französischen Gemeinden das Verbot gegen das Tragen von Burkinis in der Öffentlichkeit erlassen. Auch wenn dies nicht explizit wörtlich benannt wird. Laut Gesetz wird denjenigen der Zugang zu den Stränden untersagt, die „keine korrekte Kleidung tragen“. Des Weitern müssen „die Hygiene- und Sicherheitsregeln beim Baden beachten“ werden. Die Bürgermeister*innen verwiesen immer wieder auf die„angespannte Lage“ im Lande und, dass der Burkini nun mal ein öffentlich gezeigtes religiöses Symbol sei, welches provozieren könne.

Nach dem Erlass dieses Gesetzes haben Menschen in ganz Europa berechtigt von Islamfeindlichkeit gesprochen. Auch die Community der LGBT+AI haben ihren Unmut gegen dieses Gesetz kundgetan. Im August 2016 versammelten sich hunderte Aktivist*innen vor der französischen Botschaft in London, um gegen das Burkiniverbot zu demonstrieren.
Hierzu hielt Sue Caldwell, eine englische Lehrerin und Petitionsorganisatorin von LGBT+ Against Islamophobia eine Rede.

Die Rede dazu könnte ihr hier Euch anschauen:

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